
Das Anwachsen der Bevölkerung zu Welschen Ennest brachte es mit sich, dass schon längere Zeit in der alten Kapelle Sonntags morgens Gottesdienst durch den Rahrbacher Pfarrer abgehalten wurde. Die besondere Gebefreudigkeit einzelner Gemeindemitglieder ermöglichte es, dem Plane einer selbständigen Kirchengemeinde mit eigenem Geistlichen und dem Neubau ein Kirche näher zu treten.
In den Jahren 1901-1902 erfolgte der Bau der Kirche unter Leitung des Baumeisters Rüppel aus Bonn und dem Kirchenbauunternehmer Plassmann aus Förde. Die Kirche ist dem hl. Johannes dem Täufer geweiht, der auch schon Kirchenpatron der alten Kapelle war.
Die Kirche ist im frühgotischen Stil, in Kreuzform errichtet und besteht aus Hau- und Bruchsteinen. Die Turmhöhe betrug ursprünglich 50 m. Das Schiff ist 16 m lang, 8 m breit und hat Kreuzgewölbe. Die anschließenden Querschiffe sind 2 m breit und 3,50 m lang. Die Chorabsis ist halbrund zu 7/8 Abschluss, 6 m lang und 7 m breit. Das Foto zeigt den halbfertigen Bau aus Sicht des heutigen Einsiedeleiwegs.
Rechts ist die Sakristei zu erkennen und links am Turm die sog. Taufkapelle. (Das Foto entstand aus Richtung „Duismicke“, heutiger Einsiedeleiweg.) Die Konsekration des Hochaltares (s. 2. Bild unten v.l.) fand am 31. August 1905 statt.
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